Der Weizen und das Unkraut: Das Gleichnis, das erklärt, warum Gott das Böse zulässt (und die Lehre, die dein Leben für immer verändern kann)

Einleitung: Eine Frage, die wir uns alle schon gestellt haben

Warum lässt Gott zu, dass es böse Menschen gibt? Warum scheint das Böse oft zu gedeihen, während so viele Gerechte leiden? Warum finden wir sogar innerhalb der Kirche Skandale, Spaltungen und schwere Sünden? Sollte Gott das Böse nicht sofort beseitigen?

Diese Fragen begleiten die Menschheit seit Anbeginn der Geschichte. Auch die Jünger Jesu Christi beschäftigten sie, und der Herr antwortete darauf mit einem der tiefgründigsten und prophetischsten Gleichnisse des Evangeliums: dem Gleichnis vom Weizen und vom Unkraut.

Es findet sich im Matthäusevangelium (Mt 13,24–30), und einige Verse später erklärt Jesus selbst seine Bedeutung (Mt 13,36–43). Das ist außergewöhnlich, denn nicht jedes seiner Gleichnisse erläuterte Er persönlich.

Obwohl es zunächst wie eine einfache Geschichte aus der Landwirtschaft erscheint, ist dieses Gleichnis in Wirklichkeit eine umfassende Zusammenfassung der Heilsgeschichte. Es enthält Lehren über den Ursprung des Bösen, die Geduld Gottes, die menschliche Freiheit, das Jüngste Gericht, das Wesen der Kirche, die göttliche Barmherzigkeit und die christliche Hoffnung.

In einer Gesellschaft, die von moralischer Verwirrung, Relativismus und der Neigung geprägt ist, andere vorschnell zu verurteilen, ist dieses Gleichnis aktueller denn je.


Der Text des Gleichnisses

Jesus sagte:

„Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte. Während aber die Leute schliefen, kam sein Feind, säte Unkraut zwischen den Weizen und ging wieder fort.

Als die Saat aufging und Ähren bildete, kam auch das Unkraut zum Vorschein.

Da gingen die Knechte des Gutsherrn zu ihm und fragten:

Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut?

Er antwortete:

Das hat ein Feind getan.

Da fragten ihn die Knechte:

Sollen wir also hingehen und es ausreißen?

Er entgegnete:

Nein, denn wenn ihr das Unkraut ausreißt, könntet ihr zugleich auch den Weizen mit ausreißen.

Lasst beides miteinander wachsen bis zur Ernte. Zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, damit es verbrannt wird; den Weizen aber bringt in meine Scheune.“

(Matthäus 13,24–30)


Der Zusammenhang dieser Lehre

Jesus erzählt dieses Gleichnis am Ufer des Sees von Galiläa.

Die Menschen erwarteten einen Messias, der die Sünder sofort vernichten und ein politisches Reich errichten würde.

Doch Christus offenbart eine völlig andere Sichtweise.

Das Reich Gottes breitet sich weder durch Gewalt noch durch die sofortige Vernichtung der Bösen aus. Es wächst langsam, still und mitten in den Widersprüchen dieser Welt.

Diese Lehre stellte die religiösen Erwartungen seiner Zeit völlig auf den Kopf.


Was bedeutet jedes einzelne Element?

Jesus selbst erklärt die Bedeutung.

Der Sämann

Er ist Christus.

Er ist es, der den guten Samen aussät.

Alles, was Gott erschafft, ist gut.

Die Sünde kommt niemals von Gott.


Der Acker

Jesus sagt ausdrücklich:

„Der Acker ist die Welt.“

Nicht nur die Kirche.

Die ganze Menschheit ist der Schauplatz, auf dem sich der Kampf zwischen Gut und Böse entfaltet.


Der gute Same

Das sind die Kinder des Reiches Gottes.

Damit sind keine vollkommenen Menschen gemeint.

Es sind jene, die die Gnade Gottes annehmen und danach streben, nach seinem Willen zu leben.


Das Unkraut

Das sind die Kinder des Bösen.

Hier ist eine wichtige Klarstellung notwendig.

Jesus sagt nicht, dass manche Menschen böse erschaffen wurden.

Jeder Mensch ist nach dem Bild und Gleichnis Gottes geschaffen.

Der Ausdruck bezeichnet jene, die sich freiwillig dafür entscheiden, unter dem Einfluss der Sünde zu leben und die Gnade Gottes zurückzuweisen.


Der Feind

Er ist Satan.

Christus verkündet hier etwas Grundlegendes.

Das Böse stammt nicht von Gott.

Es hat einen geistigen Urheber.

Der Teufel wirkt, indem er Verwirrung, Spaltung, Lüge und Sünde aussät.

Dieses Gleichnis bestätigt die wirkliche Existenz des Teufels – eine Glaubenswahrheit, die in unserer Zeit oft in Vergessenheit gerät.


Die Ernte

Sie steht für das Ende der Welt.

Gut und Böse werden nicht für immer miteinander vermischt bleiben.

Die Geschichte hat ein Ziel.

Es wird ein Gericht geben.


Die Schnitter

Sie sind die Engel.

Gott wird ihnen die endgültige Trennung zwischen Gerechten und Ungerechten anvertrauen.


Was ist das Unkraut eigentlich?

Das im Gleichnis erwähnte Unkraut war in Palästina eine wohlbekannte Pflanze.

Sein wissenschaftlicher Name lautet Lolium temulentum.

Während der ersten Wachstumsphase sieht es dem Weizen nahezu vollkommen ähnlich.

Erst wenn beide Pflanzen reif sind, wird der Unterschied deutlich sichtbar.

Genau darin liegt die Botschaft.

Sehr oft tritt das Böse unter dem Anschein des Guten auf.

Nicht alles, was gut erscheint, ist tatsächlich gut.

Die Sünde tarnt sich.

Die Lüge sagt nur selten:

„Ich bin eine Lüge.“

Meist spricht sie die Sprache der Liebe, der Freiheit oder des Fortschritts.

Diese Lehre besitzt eine außerordentliche Aktualität.


Das große Geheimnis: Warum vernichtet Gott das Böse nicht sofort?

Das ist die große Frage.

Die Knechte schlagen eine scheinbar naheliegende Lösung vor.

„Lasst uns das Unkraut jetzt ausreißen.“

Genau so denken auch wir oft.

Warum beseitigt Gott die Bösen nicht sofort?

Warum bestraft Er nicht augenblicklich jede Ungerechtigkeit?

Warum lässt Er Kriege, Korruption und Skandale zu?

Die Antwort Christi ist überraschend.

„Nein.“

Warum?

Weil ihr dabei auch den Weizen ausreißen könntet.


Die Geduld Gottes

Hier begegnen wir einer der wunderbarsten Eigenschaften Gottes:

Seiner Geduld.

Der heilige Petrus schreibt:

„Der Herr zögert nicht mit der Erfüllung seiner Verheißung … vielmehr hat Er Geduld mit euch, weil Er nicht will, dass jemand verloren geht.“

(2 Petrus 3,9)

Die Geduld Gottes bedeutet nicht Gleichgültigkeit.

Sie bedeutet Barmherzigkeit.

Gott schenkt Zeit zur Umkehr.

Viele Heilige waren zuvor große Sünder.

Hätte Gott sofort seine Gerechtigkeit vollzogen, hätten sie niemals die Möglichkeit zur Bekehrung gehabt.

Der heilige Paulus verfolgte die Christen.

Der heilige Augustinus lebte viele Jahre fern von Gott.

Die heilige Maria Magdalena erlebte eine radikale Bekehrung.

Der heilige Ignatius von Loyola suchte vor seiner Umkehr weltlichen Ruhm.

Der Weizen von heute konnte gestern noch wie Unkraut aussehen.

Nur Gott kennt die Zukunft jeder einzelnen Seele.


Eine Lehre gegen vorschnelles Urteilen

Die Knechte wollen die Guten sofort von den Bösen trennen.

Jesus sagt ihnen, sie sollen es nicht tun.

Warum?

Weil der Mensch das Herz nicht sehen kann.

Nur Gott kennt:

  • die Absichten;
  • das Gewissen;
  • die persönliche Geschichte;
  • die inneren Wunden;
  • die Lebensumstände;
  • die empfangenen Gelegenheiten;
  • den Grad der moralischen Verantwortung.

Deshalb sagte Jesus:

„Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.“

Das bedeutet nicht, auf moralische Unterscheidung zu verzichten.

Es bedeutet vielmehr, die Menschen nicht innerlich zu verurteilen.

Wir können Handlungen beurteilen.

Aber wir können nicht endgültig über die Seelen richten.


Das Gleichnis und die Kirche

Eine der wichtigsten Anwendungen dieses Gleichnisses betrifft die Kirche selbst.

Schon von ihren Anfängen an lebten in ihr nebeneinander:

  • Heilige;
  • Sünder;
  • Glaubenshelden;
  • Verräter.

Unter den Zwölf befand sich Judas.

In den ersten christlichen Gemeinden entstanden Spaltungen.

Der heilige Paulus musste zahlreiche Missstände korrigieren.

Die Kirche war niemals eine Gemeinschaft, die ausschließlich aus vollkommenen Menschen bestand.

Sie ist das Krankenhaus, in dem Christus die Sünder heilt.

Wer die Kirche verlässt, weil er in ihr Sünder findet, vergisst, dass Christus selbst dies vorausgesagt hat.

Die Existenz des Unkrauts auf dem Acker beweist nicht das Scheitern des Evangeliums.

Sie beweist vielmehr, dass Jesus recht hatte.

Die Gefahr zu glauben, dass wir immer der Weizen sind

Es gibt eine oberflächliche Art, dieses Gleichnis zu lesen.

Zu denken:

„Die Bösen sind die anderen.“

Doch das Gleichnis lädt uns zunächst dazu ein, in unser eigenes Herz zu schauen.

Jeder von uns trägt einen inneren Kampf in sich.

Wie der heilige Paulus sagte:

„Denn ich tue nicht das Gute, das ich will, sondern das Böse, das ich nicht will.“

Jedes menschliche Herz ist ein Acker, auf dem Samen der Heiligkeit wachsen, auf den aber auch die Sünde ihr Unkraut zu säen versucht.

Die Bekehrung beginnt damit, dass wir Christus erlauben, unser Herz zu reinigen.


Der geistliche Kampf

Das Unkraut wird auch heute noch jeden Tag gesät.

Der Feind bedient sich dabei vieler verschiedener Mittel:

  • der Lüge, die als Wahrheit dargestellt wird;
  • des moralischen Relativismus;
  • der Verharmlosung der Sünde;
  • der religiösen Gleichgültigkeit;
  • des Hasses, der sich als Gerechtigkeit tarnt;
  • des Egoismus, der zu einem Lebensstil geworden ist;
  • des Konsumismus;
  • der Hoffnungslosigkeit;
  • des Verlustes des Sündenbewusstseins.

Der geistliche Kampf geht weiter.

Die Frohe Botschaft lautet jedoch: Christus hat bereits gesiegt.


Die menschliche Freiheit

Dieses Gleichnis lehrt uns auch die Bedeutung der Freiheit.

Gott zwingt niemanden, Ihn zu lieben.

Wahre Liebe setzt Freiheit voraus.

Deshalb erlaubt Er jedem Menschen, frei auf seine Gnade zu antworten oder sie zurückzuweisen.

Ohne Freiheit gäbe es weder Verdienst noch Heiligkeit.

Aber es gäbe auch keine Sünde.


Das Jüngste Gericht

Viele Menschen vergessen diese Dimension.

Die Geduld Gottes hat eine Grenze.

Die Ernte wird kommen.

Es wird ein Gericht geben.

Christus spricht mit bemerkenswerter Klarheit.

Das Unkraut wird getrennt werden.

Der Weizen wird eingesammelt werden.

Das ist keine Drohung.

Es ist eine Verheißung der Gerechtigkeit.

Die Opfer der Geschichte müssen wissen, dass das Böse nicht das letzte Wort haben wird.

Gott wird vollkommene Gerechtigkeit schaffen.


Die christliche Hoffnung

Auch wenn das Böse oft zu triumphieren scheint, endet das Gleichnis mit Hoffnung.

Der Weizen wird gesammelt werden.

Das Reich Gottes wird siegen.

Christus wird den endgültigen Triumph erringen.

Die Heiligen werden „wie die Sonne im Reich ihres Vaters“ leuchten.

Diese Worte erinnern an die Herrlichkeit der Auferstehung.

Das endgültige Ziel des Christen ist nicht ein ewiger Kampf.

Es ist die vollkommene Gemeinschaft mit Gott.


Die Lehre der Kirchenväter

Die ersten christlichen Schriftsteller haben dieses Gleichnis eingehend betrachtet.

Heiliger Johannes Chrysostomus

Er erklärt, dass Christus das Ausreißen des Unkrauts verbietet, weil viele Sünder noch zu Heiligen werden können. Würde man sie zu früh beseitigen, gingen zukünftige Bekehrungen verloren, die nur Gott kennt.

Heiliger Augustinus

Er betont, dass niemand annehmen darf, schon endgültig zum Weizen zu gehören, solange er auf dieser Erde lebt. Der Christ muss in Demut ausharren, denn erst das Gericht Gottes wird das Herz jedes Menschen vollständig offenbaren.

Heiliger Gregor der Große

Er hebt hervor, dass das Zusammenleben von Guten und Bösen auch der Läuterung der Gerechten dient. Prüfungen, Widersprüche und Skandale können, wenn sie im Glauben angenommen werden, zu einem Weg der Heiligkeit werden.

Heiliger Thomas von Aquin

In Übereinstimmung mit der Tradition der Kirchenväter lehrt er, dass die Geduld Gottes keine Schwäche ist, sondern Ausdruck seiner Weisheit und seiner Vorsehung. Gott vermag sogar aus Situationen, in denen das Böse zu siegen scheint, ein größeres Gut hervorzubringen.


Pastorale Anwendungen für unser Leben

Dieses Gleichnis wurde uns nicht nur gegeben, um es zu studieren, sondern um es zu leben.

1. Verliere wegen des Bösen in der Welt nicht die Hoffnung

Kriege, Korruption, Christenverfolgung und Ungerechtigkeit bedeuten nicht, dass Gott die Geschichte verlassen hat. Er bleibt der Herr des Ackers und führt alles seiner endgültigen Vollendung entgegen.

2. Prüfe dein eigenes Herz

Bevor du auf das Unkraut im Leben anderer zeigst, frage dich, welche schlechten Pflanzen in deiner eigenen Seele zu wachsen beginnen: Stolz, Groll, Lauheit, Neid oder mangelnde Nächstenliebe.

3. Vertraue auf die Barmherzigkeit Gottes

Solange ein Mensch lebt, besteht die Möglichkeit zur Umkehr. Wir dürfen niemals jemanden als endgültig verloren ansehen – nicht einmal uns selbst.

4. Lass dich von den Sünden innerhalb der Kirche nicht erschüttern

Die Sünden der Christen sind real und schmerzhaft, doch sie heben die Heiligkeit der Kirche nicht auf, deren Haupt Christus ist. Er selbst hat angekündigt, dass Weizen und Unkraut bis zum Ende gemeinsam wachsen werden.

5. Harre geduldig aus

Der Weizen wächst langsam.

Heiligkeit wird nicht über Nacht erreicht.

Gott wirkt still, wie ein Same, der ohne Lärm heranreift.

6. Lebe mit dem Blick auf die Ewigkeit

Die Geschichte endet nicht mit den Ungerechtigkeiten der Gegenwart.

Das Gericht Gottes wird jedem nach seinen Werken vergelten und seine Gerechtigkeit und seine Barmherzigkeit vollständig offenbaren.


Die Aktualität des Gleichnisses im 21. Jahrhundert

Wir leben in einer Zeit, in der Gut und Böse häufig miteinander verwechselt werden.

Was dem natürlichen Sittengesetz widerspricht, wird oft als Fortschritt dargestellt.

Die Wahrheit wird relativiert.

Erfolg scheint wichtiger zu sein als Tugend.

Die sozialen Medien fördern vorschnelle Urteile und öffentliche Verurteilungen ohne Barmherzigkeit.

Das Gleichnis vom Weizen und vom Unkraut lädt uns dazu ein, eine zutiefst christliche Haltung einzunehmen: mit Unterscheidungsvermögen zu handeln, ohne dem Relativismus zu verfallen; die Wahrheit zu verteidigen, ohne die Liebe zu verlieren; gegen die Sünde zu kämpfen, ohne den Sünder zu hassen; und darauf zu vertrauen, dass Gott die Geschichte weiterhin lenkt, selbst wenn das Böse zu siegen scheint.

Es fordert außerdem jeden Getauften dazu auf, inmitten der Welt „Weizen“ zu sein: eine demütige, fruchtbare und stille Gegenwart, die Frucht bringt zur Ehre Gottes und zum Wohl der Mitmenschen.

Der Christ ist berufen, Frieden zu säen, wo Hass herrscht; Wahrheit, wo Verwirrung herrscht; Hoffnung, wo Entmutigung regiert; und Heiligkeit in einer Kultur, die Gott vielfach vergessen hat.


Schlussfolgerung: Welche Saat lassen wir wachsen?

Das Gleichnis vom Weizen und vom Unkraut ist nicht nur eine Erklärung für den Ursprung des Bösen.

Vor allem ist es eine Einladung zur Hoffnung und zur Umkehr.

Christus erinnert uns daran, dass Gott die Geschichte nicht aus der Hand gegeben hat.

Der Feind kann Unkraut säen, aber er wird den Acker des Herrn niemals endgültig zerstören können.

Die Geduld Gottes ist eine Gelegenheit, unser Leben zu ändern, in der Heiligkeit zu wachsen und an seinem Heilswerk mitzuwirken.

Jeden Tag entscheiden wir durch unsere Gedanken, Worte und Taten, ob wir den Weizen der Gnade in unserem Herzen wachsen lassen oder dem Unkraut der Sünde Raum geben.

Der Herr sät weiterhin guten Samen durch die Kraft seines Wortes, der Sakramente und das Wirken des Heiligen Geistes.

Unsere freie Antwort wird bestimmen, welche Frucht wir hervorbringen.

Am Ende wird die Ernte kommen.

Dann werden alle äußeren Erscheinungen, alle Masken und alle Verwirrungen verschwinden.

Nur das wird bleiben, was in der Liebe Gottes gesät wurde.

Deshalb lautet die große Frage, die dieses Gleichnis jedem Gläubigen stellt, nicht, wer das Unkraut um uns herum ist, sondern ob wir Christus erlauben, den guten Weizen in uns zur Reife zu bringen, der nach der Verheißung des Evangeliums eines Tages wie die Sonne im Reich des Vaters leuchten wird.

Über catholicus

Pater noster, qui es in cælis: sanc­ti­ficétur nomen tuum; advéniat regnum tuum; fiat volúntas tua, sicut in cælo, et in terra. Panem nostrum cotidiánum da nobis hódie; et dimítte nobis débita nostra, sicut et nos dimíttimus debitóribus nostris; et ne nos indúcas in ten­ta­tiónem; sed líbera nos a malo. Amen.

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