Wir leben in einer paradoxen Zeit. Nie zuvor hatten wir einen so einfachen Zugang zu religiösen Informationen, und dennoch war es noch nie so leicht, Katholiken zu begegnen, die die grundlegenden Wahrheiten ihres eigenen Glaubens nicht kennen. Viele können bekannte Aussagen über das Christentum wiederholen, doch nur wenige sind in der Lage zu erklären, was die Kirche tatsächlich über die Gnade, die Sakramente, das Heil oder das ewige Leben lehrt. Die Katechese wird häufig mit einer bloßen Vorbereitung auf den Empfang der Sakramente verwechselt, obwohl sie in Wirklichkeit der Weg ist, auf dem Christus seine Jünger formt.
In diesem Zusammenhang gewinnt Catechesi Tradendae, das Apostolische Schreiben des heiligen Johannes Paul II., das am 16. Oktober 1979 veröffentlicht wurde, eine außerordentliche Aktualität. Weit davon entfernt, ein Dokument ausschließlich für Priester oder Katecheten zu sein, stellt es einen wahren Leitfaden für die gesamte Kirche dar. Seine Botschaft ist heute sogar noch dringlicher als zur Zeit seiner Veröffentlichung.
Denn eine Kirche ohne eine solide Katechese ist eine verwundbare Kirche. Ein Christ ohne eine tiefgehende Glaubensbildung wird leicht von jeder kulturellen Mode, jeder falschen Lehre oder jeder subjektiven Auslegung des Evangeliums mitgerissen.
Mehr denn je erinnert uns Catechesi Tradendae an eine einfache, aber kraftvolle Wahrheit: Die Sendung der Kirche besteht darin, alle Menschen durch die treue Weitergabe des Glaubens zu einer lebendigen Begegnung mit Jesus Christus zu führen.
Was bedeutet Catechesi Tradendae?
Der Titel stammt aus dem Lateinischen und bedeutet wörtlich:
„Die Katechese, die weitergegeben werden muss.“
Es handelt sich nicht lediglich um eine Einladung, Religion zu unterrichten.
Es ist ein feierlicher Aufruf, das Glaubensgut, das Christus anvertraut und die Apostel weitergegeben haben, unversehrt zu bewahren.
Die Kirche erfindet die Wahrheit nicht.
Die Kirche empfängt sie.
Sie bewahrt sie.
Sie erklärt sie.
Sie gibt sie weiter.
Wie der heilige Paulus lehrt:
„Denn ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch dann überliefert habe …“ (1 Korinther 11,23)
Jede authentische Katechese entspringt genau dieser Haltung der Treue.
Es geht nicht darum, ein neues Christentum zu erschaffen.
Es geht darum, dasselbe Evangelium aller Zeiten den Menschen jeder Epoche weiterzugeben.
Der historische Hintergrund des Apostolischen Schreibens
In den Jahren nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil herrschte in der Kirche ein großer pastoraler Aufbruch.
Man suchte nach neuen Wegen der Evangelisierung.
Nach neuen Lehrmethoden.
Nach neuen Ausdrucksformen.
Viele dieser Bemühungen brachten außergewöhnliche Früchte hervor.
Doch gleichzeitig traten auch erhebliche Probleme auf.
An manchen Orten konzentrierte sich die Katechese fast ausschließlich auf soziale Fragen.
Andernorts wurde sie auf Gruppenerlebnisse reduziert.
In einigen Fällen verschwanden wesentliche Glaubensinhalte:
- die Erbsünde;
- die Gnade;
- die Erlösung;
- das Opfer Christi;
- die wirkliche Gegenwart Christi in der Eucharistie;
- das Jüngste Gericht;
- Himmel und Hölle.
Es gab junge Menschen, die das Sakrament der Firmung empfingen, ohne das Glaubensbekenntnis zu kennen.
Erwachsene, die niemals die Evangelien gelesen hatten.
Kinder, die zwar an Gruppenaktivitäten teilnehmen konnten, aber die Zehn Gebote nicht kannten.
Angesichts dieser Situation untersuchte die Bischofssynode von 1977 sorgfältig den Zustand der Katechese in der ganzen Welt.
Aus dieser Arbeit entstand Catechesi Tradendae, in der der heilige Johannes Paul II. eine meisterhafte Zusammenfassung dessen bietet, was eine echte christliche Glaubensunterweisung sein soll.
Was ist Katechese wirklich?
Viele Menschen glauben, sie bestehe lediglich darin, Kinder auf die Erstkommunion vorzubereiten.
Die Kirche lehrt jedoch etwas weitaus Tieferes.
Katechese ist:
- eine fortwährende Erziehung im Glauben;
- Einführung in das christliche Leben;
- Glaubensunterweisung;
- geistliches Wachstum;
- der Weg zur Heiligkeit.
Sie endet niemals.
Niemand hört jemals auf, Katechese zu brauchen.
Der Priester.
Die Ordensschwester.
Der Familienvater.
Der Student.
Der ältere Mensch.
Wir alle lernen weiterhin, Christus immer tiefer kennenzulernen.
Denn Christus zu kennen bedeutet nicht lediglich, Tatsachen über ihn zu wissen.
Es bedeutet, immer tiefer in sein Geheimnis einzudringen.
Das absolute Zentrum jeder Katechese: Jesus Christus
Dies ist wahrscheinlich der wichtigste Gedanke des gesamten Apostolischen Schreibens.
Katechese dreht sich nicht um Werte.
Nicht um Regeln.
Nicht einmal um die Kirche selbst.
Ihr Mittelpunkt ist eine Person.
Jesus Christus.
Der heilige Johannes Paul II. betont immer wieder:
Jede christliche Unterweisung muss zu Christus führen.
Es genügt nicht, über Solidarität zu sprechen.
Es genügt nicht, Respekt zu lehren.
Es genügt nicht, Kirchengeschichte zu erklären.
Alles muss letztlich dazu führen, Jesus zu erkennen, ihn zu lieben und ihm nachzufolgen.
Wie er selbst sagt:
„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.“ (Johannes 14,6)
Die Katechese scheitert, wenn Christus hinter persönlichen Meinungen, Ideologien oder bloßen Aktivitäten verborgen bleibt.
Ein vollständiger Glaube – kein zurechtgestutzter Glaube
Eine der größten Gefahren unserer Zeit besteht darin, nur jene Aspekte des Christentums auszuwählen, die angenehm erscheinen.
Nur von der Liebe zu sprechen.
Die Umkehr zu verschweigen.
Von der Barmherzigkeit zu sprechen.
Über die Sünde zu schweigen.
Von Inklusion zu sprechen.
Die Notwendigkeit der Reue zu verschweigen.
Doch Christus hat niemals einzelne Wahrheiten voneinander getrennt.
Er verkündete die unendliche Liebe Gottes.
Aber er sagte auch:
„Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ (Markus 1,15)
Die wahre Katechese vermittelt den ganzen Glauben.
Sie verschweigt keine schwierigen Wahrheiten.
Sie erklärt sie mit Liebe.
Sie macht sie verständlich.
Sie erhellt sie.
Doch sie verbirgt sie niemals.
Die Katechese und die Heilige Schrift
Jede authentische christliche Unterweisung ist tief in der Bibel verwurzelt.
Nicht als irgendein Buch.
Sondern als das inspirierte Wort Gottes.
Gleichzeitig hat die Kirche stets gelehrt, dass die Heilige Schrift im Licht der lebendigen Tradition und des Lehramtes der Kirche gelesen werden muss.
Denn die Bibel ist nicht isoliert entstanden.
Sie wurde innerhalb der Kirche geboren.
Die Kirche war es, die erkannte, welche Bücher inspiriert sind.
Deshalb besteht Katechese nicht einfach darin, Bibelverse zu lesen.
Sie besteht darin, den gesamten Heilsplan Gottes zu verstehen.
Von der Genesis bis zur Offenbarung.
Alles weist auf Christus hin.
Wie er selbst den Emmausjüngern erklärte:
„Und er begann bei Mose und allen Propheten und legte ihnen in allen Schriften aus, was sich auf ihn bezog.“ (Lukas 24,27)
Die Tradition: Ein lebendiger Schatz
Einer der großen Schätze, die Catechesi Tradendae hervorhebt, ist die Bedeutung der Tradition.
Der Glaube hat nicht erst gestern begonnen.
Seit zwanzig Jahrhunderten haben unzählige Heilige, Märtyrer, Kirchenlehrer und Glaubenszeugen das christliche Geheimnis immer tiefer erschlossen.
Jede Generation empfängt dieses Erbe.
Und jede Generation hat die Pflicht, es unversehrt weiterzugeben.
Wir sind nicht Eigentümer des Evangeliums.
Wir sind seine Verwalter.
So wie ein Vater ein kostbares Familienerbstück unverändert an seinen Sohn weitergibt, so gibt die Kirche den Glauben weiter, den sie von Christus empfangen hat.
Die Familie: Die erste Schule des Glaubens
Lange bevor ein Kind eine Pfarrei betritt, hat es bereits eine erste Katechese erhalten.
Die Katechese seines Elternhauses.
Die Eltern sind die ersten Katecheten.
Nicht weil sie den Priester ersetzen.
Sondern weil nichts so eindrucksvoll lehrt wie das tägliche Vorbild.
Ein Kind lernt, was Beten bedeutet, indem es andere beten sieht.
Es lernt, was Vergebung bedeutet, indem es erlebt, wie vergeben wird.
Es lernt, was es heißt, Gott zu lieben, indem es sieht, wie seine Eltern den Sonntag, die Sakramente und die christliche Nächstenliebe leben.
Deshalb betont das Apostolische Schreiben mit Nachdruck die Stärkung der Katechese in der Familie.
Heute ist diese Lehre aktueller denn je.
Viele Kinder erhalten jede Woche nur eine Stunde Religionsunterricht.
Doch sie verbringen Dutzende von Stunden mit digitalen Inhalten, die Werte vermitteln, die dem Evangelium völlig entgegenstehen.
Die christliche Familie ist erneut dazu berufen, zu einer wirklichen „Hauskirche“ zu werden.
Die Pfarrei: Eine Gemeinschaft, die Jünger formt
Die Pfarrei darf sich nicht darauf beschränken, die Sakramente zu spenden.
Sie muss zu einer dauerhaften Schule des christlichen Lebens werden.
Jede Predigt.
Jede Gruppe.
Jede Begegnung.
Jede liturgische Feier.
Alles soll dazu beitragen, echte Jünger Christi zu formen.
Die Katechese endet nicht mit der Firmung.
Gerade dann sollte eine reifere Glaubensbildung erst richtig beginnen.
Der Katechet: Weit mehr als ein Lehrer
Der heilige Johannes Paul II. widmet dem Dienst des Katecheten einige besonders schöne Seiten.
Es genügt nicht, theologisches Wissen zu besitzen.
Man muss es leben.
Der beste Katechet ist nicht derjenige, der am eloquentesten spricht.
Sondern derjenige, durch dessen Leben Christus sichtbar wird.
Geistliche Autorität entsteht aus dem Zeugnis.
Die Heiligen waren immer die größten Katecheten der Kirche.
Denn sie lehrten mit ihren Worten.
Aber ebenso mit ihrem Leben.
Die Liturgie: Gelebte Katechese
Einer der tiefsten Gedanken des Dokuments besteht darin, daran zu erinnern, dass auch die Liturgie selbst lehrt.
Jede Geste.
Jedes Schweigen.
Jedes Gebet.
Jedes Symbol.
Jeder Gesang.
Alles besitzt einen tiefen katechetischen Sinn.
Die heilige Messe schenkt nicht nur Gnade.
Sie lehrt auch.
Wenn sie würdig, treu und ehrfürchtig gefeiert wird, prägt sie das Herz des Gläubigen oft viel tiefer als viele Unterrichtsstunden.
Die Schönheit führt zu Gott.
Die Ehrfurcht bildet die Seele.
Die Stille lehrt die Anbetung.
Katechese und die heutige Kultur
Die vielleicht größte Herausforderung unserer Zeit besteht darin, einen unveränderlichen Glauben in einer sich ständig wandelnden Kultur weiterzugeben.
Heute bieten die sozialen Medien auf alles sofortige Antworten.
Kurze Botschaften werden bevorzugt.
Unmittelbare Emotionen.
Oberflächlichkeit.
Doch der Glaube verlangt Tiefe.
Er braucht Zeit.
Er braucht Studium.
Er braucht Gebet.
Die Katechese muss die modernen Kommunikationsmittel nutzen, ohne sich von ihnen beherrschen zu lassen.
Sie darf nicht zur Unterhaltung werden.
Und sie darf nicht mit der Unterhaltungsindustrie konkurrieren.
Sie muss ihrer eigentlichen Sendung treu bleiben:
Christus bekannt zu machen.
Die Gefahren einer oberflächlichen Katechese
Wo eine solide Glaubensbildung fehlt, entstehen unweigerlich zahlreiche Probleme:
- lehrmäßiger Relativismus;
- Vernachlässigung der Sakramente;
- moralische Verwirrung;
- Verlust des Sündenbewusstseins;
- Rückgang des Gebetslebens;
- Verweltlichung des christlichen Lebens;
- Reduzierung des Evangeliums auf bloße psychologische Hilfe.
Ein schlecht gebildeter Glaube hält den Prüfungen des Lebens nur schwer stand.
Deshalb lehrte Jesus:
„Jeder, der diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels gebaut hat.“ (Matthäus 7,24)
Der Fels ist ein Glaube, der auf einem festen Fundament ruht.
Die Katechese führt zur Heiligkeit
Das eigentliche Ziel besteht nicht darin, lediglich eine Religionsprüfung zu bestehen.
Oder Antworten auswendig zu lernen.
Oder ein Zertifikat zu erhalten.
Das Ziel ist die Heiligkeit.
Christus zu erkennen.
Ihn zu lieben.
Ihm nachzufolgen.
Ihm immer ähnlicher zu werden.
Jede wahre Katechese mündet letztlich in das geistliche Leben.
In das Gebet.
In die Sakramente.
In die Nächstenliebe.
In die tägliche Umkehr.
Praktische Anwendungen für den Christen von heute
Die Lehren von Catechesi Tradendae lassen sich ganz konkret im Alltag verwirklichen.
Zunächst dadurch, dass wir das ernsthafte Studium des Glaubens wiederentdecken. Die Lektüre des Katechismus der Katholischen Kirche, das vertiefte Kennenlernen der Evangelien, die Beschäftigung mit dem Leben der Heiligen und das Studium der Dokumente des kirchlichen Lehramtes stärken sowohl den Verstand als auch das Herz. Der Glaube fürchtet die Vernunft nicht; vielmehr erleuchtet er sie.
Ebenso wichtig ist die aktive Teilnahme am sakramentalen Leben. Die Katechese erreicht ihre volle Reife, wenn sie zu einer regelmäßigen Beichte, einer andächtigen Teilnahme an der heiligen Messe und zur eucharistischen Anbetung führt. Es geht nicht nur darum, Glaubensinhalte zu lernen, sondern das Gelernte auch zu leben.
Ebenso wesentlich ist die Pflege des täglichen Gebets. Wer im Schweigen auf Gott hört, versteht tiefer, was er studiert, und erhält die Kraft, es in die Tat umzusetzen. Die betende Lesung der Heiligen Schrift, der heilige Rosenkranz und die tägliche Gewissenserforschung helfen dabei, dass die Glaubenslehre zum gelebten Leben wird.
Innerhalb der Familie sind die Eltern berufen, selbstverständlich über Gott zu sprechen, die Mahlzeiten zu segnen, mit ihren Kindern zu beten, die Bedeutung der liturgischen Zeiten und Feste zu erklären und geduldig auf Fragen zum Glauben zu antworten. Kein Pfarrprogramm kann jemals das Zeugnis eines wirklich christlichen Elternhauses ersetzen.
Schließlich ist jeder Getaufte eingeladen, entsprechend seiner Berufung und seinen Möglichkeiten selbst ein kleiner Katechet zu werden. Man muss keine Unterrichtsstunden halten, um das Evangelium weiterzugeben: Ein respektvolles Gespräch, ein Werk der Barmherzigkeit, eine einfache Erklärung des Glaubens oder das Zeugnis eines glaubwürdigen christlichen Lebens können die Herzen der Menschen öffnen, die Gott suchen.
Eine bleibende Herausforderung für die Kirche
Catechesi Tradendae gehört nicht nur in das Jahr 1979.
Sie gehört jeder Zeit.
Jede Generation muss entscheiden, ob sie den Glauben in seiner ganzen Fülle weitergeben oder ihn in den vergänglichen Strömungen der Welt verwässern wird.
Heute braucht die Kirche überzeugte Christen und nicht nur Getaufte; gut ausgebildete Jünger und nicht bloß Sympathisanten; Männer und Frauen, die mit Sanftmut und Entschlossenheit Rechenschaft über die Hoffnung geben können, die sie erfüllt. Jede Evangelisierung beginnt mit einer soliden Katechese, die der Kirche treu bleibt und zutiefst auf Jesus Christus ausgerichtet ist.
Das Apostolische Schreiben des heiligen Johannes Paul II. erinnert uns daran, dass Katechese nicht lediglich ein Bildungsprogramm ist, sondern eine Teilnahme an jener Sendung, die Christus seinen Aposteln anvertraut hat: alle Völker zu lehren, sie zu taufen und sie alles halten zu lehren, was Er geboten hat (vgl. Matthäus 28,19–20). In einer Welt, in der unzählige Stimmen um das Herz des Menschen werben, verkündet die Kirche weiterhin dieselbe Wahrheit, die die Geschichte vor zweitausend Jahren verändert hat.
Catechesi Tradendae neu zu entdecken bedeutet, die Schönheit eines Glaubens neu zu entdecken, der treu weitergegeben, konsequent gelebt und mit Freude verkündet wird. Es bedeutet zu erkennen, dass die Glaubenslehre keine Last, sondern ein Licht ist; dass Katechese keine Pflicht, sondern ein Geschenk ist; und dass es keinen sichereren Weg gibt, Christus tiefer zu lieben, als ihn immer besser kennenzulernen.
Denn letztlich hat jede wahre Katechese nur ein einziges Ziel: jeden Menschen zu einer persönlichen Begegnung mit Jesus Christus zu führen, damit er mit dem heiligen Petrus aus tiefstem Herzen sagen kann:
„Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.“ (Johannes 6,68)
Erst wenn die Glaubensunterweisung zu diesem persönlichen und beharrlichen Glaubensbekenntnis führt, hat die Katechese ihre eigentliche Sendung vollständig erfüllt.